Aljoscha Nickel

Ambulante Versorgung verstehen, wirtschaftlich denken, organisatorisch weiterentwickeln.

Ich verbinde operative Erfahrung aus Praxis und OP-Alltag mit Gesundheitsökonomie, MVZ-Führung und unternehmerischer Entwicklung. Mein Fokus liegt auf Strukturen, die medizinische Qualität, Teamarbeit und wirtschaftliche Tragfähigkeit im Alltag zusammenbringen.

Ambulante VersorgungMVZ-FührungAugenheilkundePraxisorganisationGesundheitsökonomie
18. bis 20. Juni 2026 Kongress

Bald bei der DOC 2026 in Nürnberg.

Vom 18. bis 20. Juni 2026 findet die DOC in Nürnberg statt. Ich werde vor Ort sein und freue mich auf fachlichen Austausch rund um Augenheilkunde, Versorgung und Organisation.

Für wen diese Seite relevant ist

Ich bin ansprechbar für Menschen und Organisationen, die ambulante Versorgung nicht nur diskutieren, sondern konkret weiterentwickeln wollen.

Struktur, Organisation, Wachstum, Rollenklärung und operative Umsetzung in ambulanten Versorgungsstrukturen.

Einschätzung von Versorgungsrealität, Produktnutzen, Implementierung und Schnittstellen zur Praxis.

Einordnung zu ambulanter Versorgung, Augenheilkunde, Prävention, Finanzierung und Gesundheitspolitik.

Austausch zu Kooperationen, Versorgungspfaden und tragfähigen Entwicklungsmodellen.

Mein Weg begann nicht am Schreibtisch, sondern im Versorgungsalltag.

Seit 2015 bewege ich mich im Gesundheitswesen aus unterschiedlichen Rollen heraus: von der Ausbildung als MFA über OP und Praxisalltag, Management, Klinik, Startup-Welt und Pharma bis zur Geschäftsführung.

Meine Perspektive ist aus konkreter Versorgung entstanden, nicht aus abstrakter Systembetrachtung. Ich habe erlebt, wo gute Medizin im Alltag durch unklare Prozesse, knappe Ressourcen, fehlende Zuständigkeiten oder schlecht geplantes Wachstum erschwert wird. Genau dort setzt mein Blick an: Versorgung muss medizinisch sinnvoll, wirtschaftlich tragfähig und organisatorisch umsetzbar sein.

Die Themen, für die ich stehe.

Mein Fokus liegt dort, wo Versorgung, Organisation, Wirtschaftlichkeit und Weiterentwicklung zusammen gedacht werden müssen.

Ich beschäftige mich mit den realen Anforderungen ambulanter Versorgung: Verantwortung, Taktung, Teamarbeit, Patientenfluss, Qualität und Wirtschaftlichkeit.

Mich interessieren Prozesse, Rollen und Schnittstellen, weil dort entschieden wird, ob gute Arbeit im Alltag zuverlässig möglich bleibt.

Ich befasse mich mit den Rahmenbedingungen, unter denen ambulante Versorgung verlässlich, fair finanzierbar und zukunftsfähig organisiert werden kann.

Ich denke über Wachstum, Weiterentwicklung und moderne Werkzeuge nach, wenn sie Versorgung konkret verbessern und Teams im Alltag entlasten.

Wie meine heutige Perspektive auf Versorgung entstanden ist.

Am 15. Dezember 2015 habe ich meine Ausbildung als MFA in einer Augenarztpraxis am Savignyplatz begonnen, damals noch als klassische Einzelpraxis von Stefan Heinrich. Dort habe ich nicht nur einen Beruf gelernt, sondern früh verstanden, wie eng medizinische Qualität, Organisation und wirtschaftliche Realität in der Versorgung zusammenhängen.

Nach knapp anderthalb Jahren war ich nicht mehr Azubi, sondern MFA in einer Praxis mit eigenem OP-Setting, in dem Kataraktchirurgie, Lidchirurgie und IVOMs zum Alltag gehörten. Diese Zeit hat meinen Blick geprägt, weil Verantwortung im Gesundheitswesen oft früher spürbar wird, als man sie theoretisch vollständig einordnen kann.

Mich hat relativ schnell nicht nur interessiert, wie Abläufe funktionieren, sondern warum sie funktionieren oder eben nicht. Deshalb habe ich parallel ein berufsbegleitendes Studium im Bereich Gesundheitsmanagement und Gesundheitsökonomie begonnen. Für mich war das kein Wechsel weg von der Praxis, sondern ein zusätzlicher Werkzeugkasten für Themen, die ich im Alltag längst erlebt hatte: Prozesse, Finanzierung, Qualität, Anreize und Organisation.

In dieser Phase habe ich begonnen, Kolleginnen und Kollegen bei Fragen zu Abläufen, Schnittstellen, Wachstum, Team und Kommunikation zu unterstützen. Die Praxis am Savignyplatz blieb dabei mein Bezugspunkt. Das war wichtig, weil Theorie im Gesundheitswesen nur dann trägt, wenn sie sich im laufenden Betrieb mit echten Patientinnen und Patienten, knappen Ressourcen und funktionierenden Teams bewährt.

Später kamen weitere Perspektiven dazu: eine orthopädische Spezialklinik mit stationärem OP-Bezug, anschließend Beratung und Gründung in der Startup-Welt sowie eine Rolle im Pharmaumfeld als Head of Business Development und Teil der Geschäftsleitung. Dadurch ist mein Blick breiter geworden, ohne den Bezug zur Versorgung zu verlieren.

Heute bin ich Geschäftsführer der Heinrich MVZ Trägergesellschaft mbH, der Ihre Augenärzte MedTech GmbH und geschäftsführender Gesellschafter der ALN Consulting UG. Aus der damaligen Einzelpraxis ist inzwischen ein MVZ mit vier Standorten in Berlin geworden, das Stefan Heinrich und ich gemeinsam führen. Was dabei unverändert geblieben ist: Versorgung muss medizinisch sinnvoll, wirtschaftlich tragfähig und organisatorisch umsetzbar sein.

Die wichtigsten Schritte meines bisherigen Weges.

2015

Ausbildung als MFA am Savignyplatz

Der Einstieg in die Augenarztpraxis von Stefan Heinrich war der Anfang meines Weges in die ambulante Versorgung.

Praxis

MFA, OP-Alltag und ambulante Versorgung

Im Praxis- und OP-Setting habe ich erlebt, wie stark Qualität, Taktung, Teamarbeit und Zuständigkeiten miteinander verknüpft sind.

Studium

Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement

Das berufsbegleitende Studium hat mir Sprache und Struktur für viele Fragen gegeben, die ich im Alltag bereits praktisch gesehen hatte.

Klinik

Perspektivwechsel in die stationäre Versorgung

Die Zeit in einer orthopädischen Spezialklinik hat mir gezeigt, wie unterschiedlich ambulante und stationäre Logiken funktionieren.

Startup

Beratung, Gründung und unternehmerische Praxis

In Startup- und Gründungskontexten habe ich gelernt, wie wichtig klare Prioritäten, Tempo und belastbare Entscheidungen unter Unsicherheit sind.

Pharma

Business Development und Industrieperspektive

Im Pharmaumfeld kamen Versorgungsketten, Produktlogik, Regulierung und die Frage nach seriöser Skalierung als weitere Ebene hinzu.

Heute

Geschäftsführung im MVZ-Kontext

Heute verbinde ich operative Versorgungserfahrung mit Management, MVZ-Führung und unternehmerischer Verantwortung.

Ich habe das System aus vielen Blickwinkeln kennengelernt.

Für mich sind das keine Titel, sondern Perspektiven. Jede Rolle hat meinen Blick auf Verantwortung, Führung und Versorgung erweitert.

AzubiMFAPraxismanagerOP-Assistent in ambulanter und stationärer VersorgungGründer im GesundheitswesenBerater in Startup-Kontexten und an Schnittstellen zur PolitikSales und Business Development im PharmaumfeldGeschäftsführer eines MVZ

Privater Kontext, der meinen Blick auf Zusammenarbeit prägt.

Familie, Sport und Gemeinschaft prägen meinen Blick auf Verantwortung, Verlässlichkeit und Zusammenarbeit. Ich habe drei Geschwister und komme aus einem Umfeld, in dem Miteinander und klare Rollen immer eine große Bedeutung hatten.

Handball ist für mich ein wichtiger Ausgleich, aber auch ein gutes Beispiel dafür, wie sehr Rollen, Timing und Teamstruktur über Ergebnisse entscheiden. Sport begleitet mich auch darüber hinaus, Hertha BSC gehört dabei für mich selbstverständlich dazu, bleibt auf dieser Seite aber bewusst nur ein Nebensatz.

3 GeschwisterHandball in der Berliner LandesligaFamilie und GemeinschaftHertha BSC

Arbeitsfelder zwischen Versorgung, Wirtschaftlichkeit und Organisationsentwicklung.

Diese Seite zeigt keine erfundenen Projektbeispiele, sondern konkrete Felder, in denen ich heute arbeite, Verantwortung trage und Themen fachlich einordne.

Versorgung

Führung und Weiterentwicklung ambulanter Versorgung

Ich beschäftige mich mit der Frage, wie ambulante Versorgung in MVZ-Strukturen medizinisch gut, organisatorisch stabil und wirtschaftlich tragfähig organisiert werden kann.

Was ich einbringe: Ich bringe operative Nähe zur Praxis mit und den Anspruch, Strukturen so zu entwickeln, dass sie im Alltag funktionieren und nicht nur auf dem Papier gut aussehen.

Typische Fragestellungen:
  • Wie lassen sich Abläufe in einem MVZ stabiler organisieren?
  • Wie können Teams, OP-Taktung, Sprechstunde und Qualität besser zusammenspielen?
  • Welche Strukturen helfen, Wachstum im Alltag beherrschbar zu machen?
MVZPraxisorganisationVersorgungFührung
Entwicklung

MedTech, Business Development und Schnittstellen

Mich interessiert, wie sich Versorgung, Technologie und unternehmerische Entwicklung sinnvoll miteinander verbinden lassen.

Was ich einbringe: Dabei geht es mir nicht um Technik als Selbstzweck, sondern um Lösungen, die im Praxisalltag wirklich tragen und Teams nicht zusätzlich belasten.

Typische Fragestellungen:
  • Welche digitalen oder technischen Lösungen haben im Praxisalltag wirklich Nutzen?
  • Wo entstehen Reibungsverluste zwischen Produktidee und Versorgungsrealität?
  • Wie kann Implementierung so geplant werden, dass sie Teams entlastet statt zusätzlich belastet?
MedTechBusiness DevelopmentStrukturUmsetzung
Beratung

Beratung, Aufbau und unternehmerische Perspektiven

Aus Startup-Welt, Gründung und Beratung habe ich gelernt, wie wichtig klare Prioritäten, belastbare Entscheidungen und eine nüchterne Sicht auf Ressourcen sind.

Was ich einbringe: Ich denke unternehmerische Fragen deshalb immer nah an den Menschen, Abläufen und Risiken, die im Alltag tatsächlich relevant sind.

Typische Fragestellungen:
  • Welche Prioritäten sind beim Aufbau oder Umbau ambulanter Strukturen entscheidend?
  • Welche Risiken entstehen durch unklare Rollen, Prozesse oder Wachstumslogik?
  • Wie lassen sich unternehmerische Entscheidungen praxisnah bewerten?
StartupGründungBeratungUnternehmertum
Einordnung

Gesundheitspolitische Einordnung und veröffentlichte Positionen

Neben der operativen Arbeit interessiert mich, unter welchen gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen Versorgung fair, wirtschaftlich und zukunftsfähig möglich bleibt.

Was ich einbringe: Der veröffentlichte Kommentar zur Glaukomvorsorge steht beispielhaft für diesen Blick: praxisnah, strukturell und mit Fokus auf echte Versorgungsfragen.

Typische Fragestellungen:
  • Welche Rahmenbedingungen erschweren ambulante Versorgung?
  • Welche Präventionsleistungen sind medizinisch und gesundheitsökonomisch relevant?
  • Wie lassen sich Versorgung, Finanzierung und Zugangsgerechtigkeit zusammen denken?
GesundheitspolitikVeröffentlichungVersorgungÖkonomie

Was meinen Blick auf diese Themen prägt.

1

Praxisnähe

Meine Perspektive ist nicht theoretisch entstanden, sondern aus dem direkten Alltag in Praxis, OP und Versorgung.

2

Strukturdenken

Mich interessieren Zuständigkeiten, Schnittstellen und Abläufe, weil dort oft entschieden wird, ob gute Arbeit im Alltag möglich bleibt.

3

Unternehmerischer Blick

Ich denke Versorgung auch mit Blick auf Wirtschaftlichkeit, Entwicklung und seriöses Wachstum.

Diese drei Ebenen gehören für mich zusammen. Gute Versorgung braucht medizinische Qualität, klare Organisation und wirtschaftliche Tragfähigkeit.

Mehr über das MVZ und die augenärztlichen Standorte findest du auf der Website von Ihre Augenärzte.

Ein öffentlicher Beitrag zu Versorgung, Früherkennung und Finanzierung.

Mein veröffentlichter Kommentar zur Glaukomvorsorge ist ein gutes Beispiel dafür, wie ich Praxis, Gesundheitspolitik und ökonomische Fragen zusammen denke.

Fachkommentar

Warum die Glaukomvorsorge kassenfinanziert werden sollte

OPHTHALMO-CHIRURGIE

38. Jahrgang, Heft 2, März 2026, Seiten 73–74

Ein veröffentlichter Kommentar zur Frage, warum Glaukomfrüherkennung medizinisch plausibel, gesundheitspolitisch relevant und gesundheitsökonomisch sinnvoll ist.

Der Beitrag verbindet Versorgungspraxis, Zugangsgerechtigkeit, Kosten später Verläufe und die Frage, wie Prävention fair finanziert werden kann.

Dieser Beitrag steht beispielhaft für meine Perspektive: Versorgung muss medizinisch sinnvoll, organisatorisch machbar und fair finanzierbar sein.

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1

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2

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